Stopp Westumgehung!

Bürgerinitiative Nowest

Ohne Westumgehung besser leben!

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Die Westumgehung belastet 5 Stateile neu!

  Mehr Dreck, mehr Lärm für Langstadt, Harpertshausen, Hergershausen, Sickenhofen und das Erlochgebiet durch die Westumgehung.

Aktuelle Studien, die man dem Verkehrsentwicklungsplan des Kreises entnehmen kann (siehe Bild oben), zeigen, dass künftig neuer Verkehr aus dem östlichen Teil des Kreise über Langstadt, Harpertshausen, Hergershausen und Sickenhofen auf eine Westumgehung geführt werden soll.

Bürger an der Bouxwillerstraße fordern diese Westumgehung lautstark, weil insbesondere die Schulen angeblich besonderer Lärmbelastung ausgesetzt sind. Dabei haben Lärmmessungen des Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) zwischen 2007 und 2010 eindeutig ergeben, dass zu keinem Zeitpunkt die Lärmgrenzwerte überschritten werden.

Dass der Bau der Westumgehung wirtschaftlich völlig untragbar und für Mensch und Natur verheerend ist, haben schon Stadtplaner der Stadt vor Jahren festgestellt. In einem Gutachten fällt das Urteil zur Westumgehung vernichtend aus, denn des heißt in diesem Gutachten wörtlich:

„Fazit: angesichts massiver städtebaulicher Nachteile, hoher Kosten und eher geringer Entlastungsfunktion keine gute Lösung!“

Jahrelang war die Westumgehung damit beerdigt. Allerdings hat die Hoffnung auf kurzfristige politische Punktgewinne einige Parteien von Westumgehungsgegnern zu Westumgehungsbefürwortern werden lassen und bei anderen die Diskussion über einen verkehrspolitischen Dinosaurier neu belebt.
 
Wenn es um die langfristige verkehrliche Entlastung der Stadt geht, dann befürworten Fachplaner eine "kleine Südumgehung" mit Tunnelanbindung auf die Bouxwiller Straße. Fachplaner beurteilen dies zudem als die beste Lösung für eine Einbindung der Kaserne in die örtliche Verkehrsinfrastruktur. Damit wird kein zusätzlicher Verkehr erzeugt und der größte Entlastungseffekt erzielt. Die Gutachter schreiben deshalb:

„Fazit: die strukturellen Vorteile überwiegen klar, eine (in jedem Fall notwendige) Bahnunterführung verspricht an dieser Stelle den größten funktionalen Nutzen und positive Entwicklungsimpulse“.

Aber auch  Fachplaner des Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das Naturräume erhalten und das Image der Stadt als Wasser- und Reiterstadt fördern will, nehmen von einer Westumgehung Abstand.

Auenlandschaft erhalten, Wasserband Gersprenz erleben, Reiten als Naturerlebnis, ungehinderter Zugang zum Naherholungsgebiet Wald, Erhalt der Gewerbestrukturen, die sich im Westen der Stadt inzwischen um den Reitsport entwickelt haben ...

Das alles geht mit der Westumgehung nicht!

20.000.000 Euro werden in Planung, Bau und Folgekosten der Westumgehung fließen.

Geld für eine fragwürdige Umgehungsstraße, die Umwelt und Natur zerstört, Existenzen bedroht und die Bürger von fünf Babenhäuser Stadtteilen neu belasten wird.

Geld, das besser in die Sanierung heruntergekommener kommunaler Häuser, die Renovierung von Kindergärten, mehr U3-Betreuungsplätze, eine seniorengerechte Stadt, bessere Nahverkehrsverbindungen, die Entwicklung der Kaserne, eine zukunftsfähige Gewerbeansiedlung, Maßnahmen zur Energieeffizienz, den Umwelt- und Naturschutz, die Jugendarbeit oder Betreutes Wohnen investiert werden sollte.
DAS nützt allen und nicht nur den Wenigen, die sich vor Jahren dazu entschlossen haben, an der Bouxwiller Straße günstige Grundstücke zu kaufen und sich an einer bereits existierenden, breit ausgebauten Umgehungsstraße nieder zu lassen und sich heute über den dortigen Verkehr beschweren.

Wir wollen diesen Unsinn nicht und wollen keine Westumgehung!

SIE wollen ebenfalls keine Umweltzerstörung durch die Westumgehung, SIE wollen keinen neuen Durchgangsverkehr durch ihren Ortsteil, SIE wollen keine Umgehungsstraße vor ihrem Wohngebiet, SIE wollen die Natur weiter ungehindert genießen und SIE wollen keine 20 Mio. Euro für eine Straße ausgeben, wenn die Gelder für andere Zukunftsprojekte viel sinnvoller eingesetzt werden können?

Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, dann machen Sie doch bei uns mit!

 
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